Uwe Hölzel – Für Ebermannstadt und alle Ortsteile.
Bodenständig. Verwurzelt. Tatkräftig.
Warum möchte ich Bürgermeister von Ebermannstadt werden?
Eigentlich ist meine Oma „schuld“ daran ;-). Sie hat direkt neben dem Rathaus gewohnt und mir schon als Fünfjährigem erklärt: „Das ist das Rathaus. Da wohnt der Bürgermeister und kümmert sich um die Leute in unserer Stadt.“ Damals habe ich gesagt: „Ich will auch mal Bürgermeister werden!“
Heute stehe ich tatsächlich zur Wahl. Gerne übernehme ich jetzt die Verantwortung und verspreche, mich für die Menschen, wirtschaftliches Handeln und mehr Eigenverantwortung einzusetzen. Mir ist auch wichtig, ein Zeichen gegen Politikverdrossenheit zu setzen und zu zeigen: Demokratie lebt davon, dass wir alle mitmachen und unsere Stimme nutzen.
Deshalb meine große Bitte: Gehen Sie wählen. Lassen Sie uns gemeinsam die höchste Wahlbeteiligung Deutschlands erreichen! Ebermannstadt mit allen Ortsteilen können das schaffen – davon bin ich überzeugt. 2020 lag die Wahlbeteiligung bei 67,15 %. Mit Ihrer Hilfe schaffen wir bei dieser Wahl noch mehr!
Also: Machen Sie Ihr Kreuz und zeigen Sie, dass Sie mitbestimmen wollen. Jede Stimme zählt und ist wichtig für eine lebendige Demokratie und eine lebenswerte Zukunft.
Wo bin ich aufgewachsen, was habe ich gelernt und gearbeitet?
Ich bin waschechter EBSer und lebe – abgesehen von sieben Jahren in Hirschaid – fast mein ganzes Leben lang in meiner Heimatstadt.
Nach der Realschule fand ich meinen Einstieg ins Berufsleben bei der Deutschen Bahn, war dann Deutschlands erster männlicher Zahnarztgehilfe und absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Nach der Bundeswehr und einer zweijährigen Technikerschule in Erlangen entschied ich mich für den Vertrieb. Seit über 30 Jahren vertreibe ich Investitionsgüter und technische Produkte, führe ein Team und halte Schulungen für Kunden aus Industrie, Handwerk und Handelskammern. Regelmäßige Fortbildung ist für mich selbstverständlich.
Berufliche Stationen:
– Qualitätsprüfung und Konstruktion Fa. Hertel/Kennametal, Ebermannstadt
– Techniker in der Fertigungssteuerung, Fa. Wieland, Bamberg
– Vertriebsmitarbeiter und stellvertretender Verkaufsleiter, Fa. HILTI Deutschland
– Vertriebsmitarbeiter, Fa. AVISTA Oil, Uetze
– Gebietsverkaufsleiter, Fa. hebro chemie-BASF, Mönchengladbach
Warum sind Sie als Maschinenbautechniker für das Amt des Bürgermeisters geeignet?
Für mich ist ein Bürgermeister in erster Linie eine Führungskraft. Jemand, für den die Gemeinschaft an erster Stelle steht, der organisiert, zuhört und verbindet. Gemeinsam mit dem Stadtrat müssen gute Entscheidungen für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger getroffen werden. Dabei muss man ein offenes Ohr für alle haben: für Jung und Alt, Familien, Gewerbetreibende, Vereine, die Feuerwehr, soziale Dienste, kulturell Tätige, Kindergärten und Schulen sowie nicht zuletzt die Mitarbeitenden im Rathaus.
Ich bin ein kommunikativer und empathischer Mensch, der Menschen zusammenbringen will, Streit schlichten und ehrlich sowie besonnen handeln kann. Mit meiner Lebens- und Berufserfahrung als Führungskraft weiß ich, was Verantwortung bedeutet und wie man gut organisiert. Durch meine Arbeit als Maschinenbautechniker und im Außendienst habe ich gelernt, praktische Lösungen zu finden und mit ganz unterschiedlichen Leuten ins Gespräch zu kommen.
Gerade weil ich nicht aus der Verwaltung komme, bringe ich einen frischen Blick mit und kann neue Ideen einbringen – frei von Scheuklappen und Betriebsblindheit. Der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht!“ ist mir fremd.
Warum Ebermannstadt meine Heimat bleibt.
„Sag niemals nie“, das ist ein Motto, das mich durchs Leben begleitet. So habe ich auch sieben Jahre in Hirschaid gelebt. Dort habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt, wie Bürgernähe gelebt wird und verantwortungsvoll mit Steuern und Bauland umgegangen wird.
Letztlich hat es mich aber wieder nach Ebermannstadt zurückgezogen. Hier liegen meine Wurzeln, hier leben meine Freunde und meine Familie.
Beruflich bin ich viel unterwegs und habe die Möglichkeit, zahlreiche Städte und Länder kennenzulernen. Doch nirgendwo spüre ich diese fränkische Gemütlichkeit und den besonderen Zusammenhalt wie bei uns in Ebermannstadt.
Hier wird Gemeinschaft großgeschrieben. Wir packen gemeinsam an und stehen füreinander ein, wenn es darauf ankommt. Ich bin bodenständig und engagiert und möchte meiner Heimatstadt etwas von dem zurückgeben, was ich hier täglich erlebe.
Als Mitglied des Bürgerforums setze ich mich aktiv für unsere Stadt und ihre Ortsteile ein. Mir ist es wichtig, gemeinsam mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, die Zukunft Ebermannstadts zu gestalten.
Was möchten Sie tun, damit sich Menschen jeden Alters in Ebermannstadt wohl und gut aufgehoben fühlen?
Mir ist wichtig, dass sich alle in Ebermannstadt zuhause fühlen, egal ob es sich um junge Familien, Singles, Alleinerziehende oder ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger handelt. Deshalb will ich dafür sorgen, dass unsere Stadt für Jung und Alt attraktiv bleibt.
Kinder und Jugendliche brauchen spannende Freizeitmöglichkeiten und eine gute Betreuung. Bezahlbarer Wohnraum ist für alle Menschen, egal ob jung oder alt, wichtig. Für die ältere Generation dürfen wir barrierefreie Wege und Aufenthaltsmöglichkeiten nicht vergessen. Abwechslungsreiche Angebote sind für mich selbstverständlich.
Damit das Miteinander klappt, möchte ich Orte schaffen, an denen sich verschiedene Generationen begegnen können. Das Ehrenamt liegt mir dabei besonders am Herzen, denn hier profitieren alle voneinander.
Vor allem will ich unsere Jugend stärken, ihr echte Perspektiven geben und sie aktiv an der Gestaltung unserer Stadt beteiligen.
Was will ich konkret bewegen?
Ich möchte für Ebermannstadt als Kandidat „in den Ring steigen“ und meine Erfahrungen aus Gesprächen mit internationalen Entscheidungsträgern einbringen. Letztlich sind sie Menschen wie du und ich – mit ähnlichen Sorgen, Herausforderungen und Verantwortungen.
Mein Ziel ist es, die Wirtschaft zu stärken, neue Firmen anzusiedeln und attraktive Arbeitsplätze zu schaffen. So erhalten die Menschen in und um Ebermannstadt bessere Perspektiven und mehr finanzielle Sicherheit. Ein gesunder Haushalt ermöglicht niedrigere Gebühren und Abgaben für alle. Und nicht zuletzt auch Investitionen, von denen unsere Stadt langfristig profitiert. Ich will Ebermannstadt aufrütteln und mit dem Bürgerforum für transparente Kommunalpolitik sorgen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen etwa durch Bürgerentscheide aktiv eingebunden werden.
Wichtig sind mir die Erschließung von Bauland, damit Ebermannstadt für Familien und Zuzügler attraktiv bleibt. Außerdem setze ich mich für die Unterstützung von Vereinen, Unternehmen, Kindergärten, Schulen, Rettungskräften, Feuerwehr und der Land- und Forstwirtschaft ein.
Wo tanke ich neue Kraft?
Am liebsten bin ich mit meiner Familie zusammen. Als stolzer Opa genieße ich jede Minute mit meinem Enkelsohn. Auch im Verein fühle ich mich richtig wohl. Frische Luft, Bewegung draußen und das Reparieren von allem, was kaputtgeht, geben mir neuen Schwung. Vereine: Mit viel Spaß bin ich bei den Oldtimerfreunden Fränkische Schweiz und im Motorsportclub Fränkische Schweiz dabei. Hobbys: Ob Rennradfahren, Wandern in den Bergen, Joggen, Krafttraining oder Gartenarbeit – Hauptsache draußen. Besonders gerne schraube ich an Oldtimern herum.